Zehn Hiebe auf den Hintern oder Stolperstein für einen Nazi

Lesung und Gespräch mit Werner Schmitz

Werner Schmitz hat die Karriere des Lehrers Karl Tromm aus Wattenscheid-Eppendorf recherchiert, den er als Prügelpädagogen erlebt hat. Das Ergebnis der Recherche ist eine Erzählung über die Alltäglichkeit des Faschismus am Beispiel Eppendorfs.
Zehn Hiebe auf den Hintern oder Stolperstein für einen Nazi

Foto: pixabay.de

In der dortigen achtklassigen Volksschule waren z. B. alle Lehrer*innen Mitglied der NSDAP. Der Nazi-Funktionär Karl Tromm bekam nach der Befreiung vom Faschismus von den örtlichen Vorsitzenden von KPD, SPD und CDU “Persilscheine” unterschrieben, die ihm bescheinigten: “Gegen seine Weiterbeschäftigung in der Schule bestehen keine Bedenken.“

Der Bochumer Schriftsteller Werner Schmitz war bis 2007 Redakteur des Stern. Er ist Verfasser von gesellschaftskritischen Krimis und Reportagen.

Di., 6.11., 19 Uhr

Bahnhof Langendreer, Studio 108
Eintritt frei

Veranstalterin: GEW Bochum in Kooperation mit dem  Bahnhof Langendreer