Sie folgten damit einem Aufruf der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), ver.di und anderer Organisationen.
„Die Kürzungspläne für den Hochschulbereich sind ein Warnsignal mit weitreichenden Folgen“, mahnt Dominik Bald aus dem Leitungsteam der GEW Bochum. „In Nordrhein-Westfalen ist eine Kürzung von 120 Millionen Euro in der Grundfinanzierung geplant. Die Folgen sind unbesetzte Stellen, ausgedünnte Studienangebote und schlechtere Betreuung. Dieser Sparkurs gefährdet Karrieren, verschlechtert die Studienbedingungen und schwächt die Zukunft unseres Landes!“
Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes hatten zu Aktionen und Streiks an zahlreichen Hochschulen aufgerufen. Sie reagierten damit auf die Blockadehaltung der Länder, die in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen Mitte Januar in Potsdam kein verbindliches Angebot vorgelegt hatten.
Neben den geforderten Entgeltanpassungen drängen die Gewerkschaften auf verbindliche tarifliche Regelungen für studentische Beschäftigte. „Sie tragen wesentlich zu Lehre, Forschung und Verwaltung bei, müssen aber häufig mit prekären Arbeitsbedingungen klarkommen: befristete Verträge, unsichere Arbeitszeiten und eine Bezahlung, die zum Leben kaum reicht. Ein vollwertiger Tarifvertrag ist kein Entgegenkommen, sondern längst überfällig und sozialpolitisch geboten“, betont Dominik Bald.
Studierende und Hochschulbeschäftigte stehen solidarisch zusammen! Für die GEW gilt: Exzellente Lehre und Forschung, gute Arbeits- und Studienbedingungen für alle sind kein Luxus, sondern Grundlage für eine demokratische und zukunftsfähige Gesellschaft!

