Auch immer mehr jüngere Menschen klagen über Einsamkeit. Zugleich liegen die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden der Kinder und Jugendlichen immer noch deutlich unter dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Ein Viertel der Jugendlichen schätzt die eigene Lebensqualität als gering ein (Deutsches Schulbarometer 2024).
Céline Spieker vom GEW Stadtverband Bochum erläutert dazu: „Die GEW versteht sich als Bildungsgewerkschaft. Unser Ziel ist eine gute Bildung für alle, wer sich aber einsam fühlt oder ständig unglücklich ist, kann nicht gut lernen. Im Rahmen der Diskussionsrunde will die GEW deshalb der Frage nachgehen, welche Ursachen die zunehmende Einsamkeit hat.“
„Außerdem wollen wir herausarbeiten, welche Auswirkungen Einsamkeit auf Schule, Uni, Gesellschaft und Politik hat. Als Bildungsgewerkschaft möchten wir gemeinsam mit verschiedenen Bochumer Akteur:innen Antworten darauf finden“, so Spieker weiter.
Zu Beginn wird Professorin Ricarda Steinmayr (TU Dortmund) einen Impulsvortrag mit dem Titel: „Einsamkeit – eine empirische Bestandsaufnahme“ halten.
Im weiteren Verlauf des Abends wird Bastian Hartmann (Mitglied des Landtags, SPD) die Bochumer Initiative „Vereint Bochum“, die sich lokal gegen Einsamkeit engagiert, vorstellen.
Gemeinsam mit den Gästen aus Wissenschaft und Gesellschaft sowie betroffenen Schüler:innen, Studierenden, Lehrkräften, Schulleitungen und vielen weiteren Menschen, die im Bildungssektor arbeiten oder sich einfach nur für das Thema interessieren, will die GEW dann diskutieren, was zu tun ist, um Einsamkeit zu begegnen.

